Wie geht’s weiter bei öKohle?

Mindestens so ereignisreich wie das letzte Jahr geht auch 2021 weiter. Wir wissen, dass es immer anders kommen kann – sowohl als angehendes Start-Up als auch in Zeiten von COVID-19. Nichtsdestotrotz haben wir bei öKohle einiges vor und lassen uns nicht aufhalten!  

Team Organisation 

Im Team Organisation soll im Frühling die Anschlussfinanzierung geklärt werden, denn unsere aktuelle Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung läuft bald aus. Von dieser Anschlussfinanzierung hängt also ab, in welcher Form es für das Team öKohle weitergehen wird. Außerdem steht bald die Markenanmeldung an, sodass unser Name „öKohle“ dann endlich offiziell ist! Dahinter steckt ein langwieriger Prozess, denn vorher muss recherchiert werden, ob es schon Unternehmen mit diesem oder einem ähnlichen Namen gibt. Zudem werden nicht alle Markennamen zugelassen – ein Name, der ein Produkt nur im Allgemeinen beschreibt, wie beispielsweise “Grillkohle”, wäre nicht möglich. Wir dürften den Namen ebenfalls nicht verwenden, wenn es ein anderes aktives Unternehmen geben würde, das so heißt, selbst, wenn es nicht eingetragen ist. Wir haben Glück, denn unsere Marke war bis vor kurzem angemeldet aber wurde inzwischen ausgetragen – wenn das kein Zeichen ist!

Zur Markenanmeldung kommt hinzu, dass festgelegt werden muss, welche Nizza-Klassen unsere öKohle enthalten soll. Wir haben uns bereits für die Klassen Brennstoffe/diverse Grillzusatzstoffe, Grillzubehör, Grillgeräte und chemische Stoffe (Aktivkohle) entschieden. Weitere Recherche wird dann an einen Markenanwalt abgegeben, in unserem Falle an Eric Schreiber vom Patent- und Normenzentrum der Uni Rostock, sodass „öKohle” dann endlich offiziell beim Marken- und Patentamt eingetragen werden kann. Sind diese Schritte getan, kann es langsam zur Unternehmensgründung kommen, woraus sich natürlich weitere Aufgaben ergeben, wie zum Beispiel die Erstellung eines Businessplans um die Geschäftsmöglichkeiten und Risiken des Start-Ups aufzuschlüsseln.  

Bild: Unsplash

Team Produktion 

Für Team Produktion wird sich weiterhin viel um den Prototypen drehen. Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass wir bereits 5 Tonnen Schilf von der Insel Rügen gehäckselt haben – im nächsten Schritt wird die Masse verkohlt und dann sind wir nicht mehr weit von unserer nachhaltigen Grillkohle entfernt. Parallel wird außerdem an einem weiteren Prototyp aus Miscanthus-Gras gearbeitet, sodass wir bald in Besitz eines Schilf- und eines Miscanthus-Prototyps sind. Sobald wir dann unsere erste, echte „öKohle“ in den Händen halten, heißt es: Testen, testen, testen. Das wird in verschiedensten Formen stattfinden. Zunächst stehen tiefergehende Untersuchungen wie Brennstoffanalysen oder Tests auf Schadstoffe auf dem Programm. Natürlich muss die Kohle aber auch da ausprobiert werden, wofür sie gemacht ist: auf dem Grill. Dem ganzen Team steht also ein Sommer mit vielen Grillabenden bevor – es gibt Schlimmeres! Zudem soll die Kohle auch nach DIN- bzw. EU-Normen anerkannt werden. Diese Normen sichern einen allgemeinen Standard für die Verbraucher*innen und sind bei möglichen Klagen eine Absicherung für uns als Hersteller. In unserem Fall handelt es sich um den gängigen Standard der DIN EN 1860-2, der für Holzkohle und Grillbriketts aus Holz gilt. Insgesamt ist natürlich dabei das Ziel, den Produktionsprozess zu optimieren und die optimal nachhaltige Grillkohle für euch herzustellen! 

Team Marketing  

Team Marketing wird dieses Jahr zudem fleißig an einer Marketing-Strategie feilen und weitere Social-Media-Konzepte in die Tat umsetzen. Auf euch wartet zum Beispiel nicht nur eine ausführliche Vorstellung der Teams, wir nehmen euch natürlich auch bei der Testung der Kohle mit. Außerdem arbeitet die Gruppe an einer Aktion in der Buchhandlung Scharfe. Wir dürfen den Raum in den Schaufenstern nutzen, um über Moore, Grillkohle und unser Start-Up zu informieren. Falls ihr im Frühling also durch die Greifswalder Innenstadt schlendert, könnt ihr uns vielleicht im Schaufenster der Buchhandlung entdecken! Zusätzlich wird schon bald unser Corporate Design mit Hilfe von Jannis Riethmüller fertiggestellt, sodass die Website und unsere sozialen Medien demnächst im einheitlichen Design erstrahlen.

Ihr könnt euch aber schon jetzt über Facebook und Instagram einen Einblick in unser Projekt „öKohle“ verschaffen und über die Website auf dem neuesten Stand bleiben!