5 nachhaltige Neujahrsvorsätze

Wer kennt es nicht? Das neue Jahr rückt immer näher und man überlegt sich, was man im nächsten Jahr alles besser machen könnte. Mehr Sport machen, weniger am Handy sein, aufhören zu rauchen – dies sind nur einige der klassischen Neujahrsvorsätze, die aber oft schon Mitte Januar wieder verworfen werden. Wir haben uns gedacht – wie wär’s mal mit was Neuem? Wir stellen euch 5 nachhaltige Neujahrsvorsätze vor, die nicht nur leicht umzusetzen sind, sondern auch euch und der Umwelt guttun. 

1. Leitungswasser trinken  

Mach Schluss mit dem nervigen Schleppen von Flaschen, großen Plastikmengen im Meer und dem ganzen Müll zu Hause! Das Leitungswasser in Deutschland ist überall trinkbar und hat oft sogar eine bessere Qualität als abgefülltes Wasser. Wem Leitungswasser zu langweilig ist, kann es mit frischen Früchten aufpeppen oder mit einem Wassersprudler Kohlensäure hinzufügen.  

2. Weniger fliegen 

Wir können es alle kaum noch erwarten nächstes Jahr endlich wieder zu verreisen und mal wieder richtig Urlaub zu machen. In der heutigen Zeit liegt es nah, sich für eine Flugreise zu entscheiden: Die Destinationen sind exotisch, die Preise niedrig und die Anreise bequem und schnell. Doch Fliegen belasten die Umwelt, bei einem Flug von Deutschland nach Amerika werden über 3 Tonnen CO2 ausgestoßen – ein erschreckender Wert! Alternativen sind Fahrten mit dem Zug oder dem Fernbus. Die Strecken sind heutzutage so gut ausgebaut und vernetzt, dass sich Europa problemlos bereisen lässt. Aber auch in Deutschland gibt es viele attraktive Urlaubsziele, die vielen von uns gar nicht bekannt sind! Es lohnt sich, auch mal im eigenen Land Urlaub zu machen.  

Wer auf das Fliegen angewiesen ist oder nicht darauf verzichten möchte, kann seinen CO2-Ausstoß übrigens über Seiten wie Atmosfair oder über einige Fluggesellschaften finanziell ausgleichen. Das Geld kommt Klimaschutzprojekten zugute und wird so an anderer Stelle klimafreundlich eingesetzt.  

3. Keine Plastiktüten  

Eines unserer größten Umweltprobleme ist die riesige Menge an Plastikmüll in der Natur und vor allem im Meer. Da Plastik nicht verrottet, schadet es den Tieren, Pflanzen und auch Menschen langfristig. Mit nur kleinen Veränderungen können alle einen Beitrag zu der Reduzierung von Plastik leisten. Eine super Alternative zu den herkömmlichen Plastiktüten sind wiederverwendbare Leinen-, Jute- oder Stoffbeutel. Wer noch alte Plastiktüten zu Hause hat, kann diese ganz einfach als Müllbeute verwenden und sie so noch sinnvoll nutzen. 

4. Vegetarischen Tag einführen 

Ein geringerer Fleischkonsum leistet nicht nur einen Beitrag für den Klimaschutz und das Tierwohl, sondern ist auch für den Menschen gesünder! Wem ein kompletter Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte zu schwerfällt, kann einen „vegetarischen Tag“ einführen: Einen festen Tag in der Woche, an dem kein Fleisch konsumiert wird. Dieser Tag leistet nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern ist auch eine tolle Möglichkeit neue, vegetarische Rezepte auszuprobieren.  

5. Regional und Saisonal kochen  

Regional und saisonal kochen vermeidet lange Transportwege, unterstützt die Region und ist zusätzlich auch frischer und gesünder. Sich konsequent regional und saisonal zu ernähren ist nicht einfach, aber man kann sich auf jeden Fall vornehmen im kommenden Jahr mehr darauf zu achten.